Deine innere Kriegerin / Dein innerer Krieger ( Teil 2 )

Führe deine unterdrückte Kriegerin ins Licht und integriere ihre Fähigkeiten neu.

Im ersten Teil habe ich euch von einem Aspekt des Weges zu meiner inneren Kriegerin erzählt und wofür sie steht. Durch unser naturentfremdetes Leben, sind uns archaische Eigenschaften der Kriegerin verloren gegangen, uns fehlen die Vorbilder. Auch wenn einiges davon in unserem Umfeld “politisch inkorrekt” ist, finde ich es ist an der Zeit, es anzusprechen. Wir sollten doch über Ideologischen Begrenzungen stehen, oder? Manchmal vermisse ich das aber, gerade wenn es um das Thema Ernährung geht.

Zum Beispiel das Jagen und das Beschaffen von Nahrung, so wie es unsere Ahnen noch wußten, oder in den indigenen Völkern erhalten geblieben ist. Mit sensitivem Blick und verbunden mit allem, in Austausch treten und so Tiere erkennen, die sich als Nahrung opfern wollen. Mit Dankbarkeit, Respekt und Achtung vor dem Leben ein Tier erlegen zum Wohle Aller.

Heute sind diese ganzheitlichen, heiligen Fähigkeiten der Kriegerin und des Jagens, durch einfaches wahlloses Machtausspielen ersetzt worden.

Davor schrecken viele zurück und werfen alles in einen Topf. Aber lasst uns genauer hinschauen.

Wünschen wir uns nicht alle ein natürlicheres Leben? Wie kann dies aussehen, wie sah es früher aus?

Heute gehen wir in den Supermarkt und kaufen uns abgepackte, saubere, sterile, “tote” Lebensmittel. Alles steht im Überfluss zur Verfügung, wie es hergestellt wird, wissen wir oft nicht, da wir nicht dabei sind. Wir haben gelernt, nur noch zu konsumieren. Das Thema Fleisch zeigt mir ganz deutlich, die ungeheilte innere Kriegerin.

Es gibt auf der einen Seite die Massentierhaltung, bei der viel sinnloses Leid entsteht und die Menschen, die es unbewusst nur noch konsumieren… abgetrennt von dem Entstehungsprozess.

Die andere Seite, ist die vegane Ernährung, die oft auf dogmatische Art und Weise jegliches, tierische ablehnt, oft aus dem Wunsch heraus kein sinnloses Leid mehr erzeugen zu wollen.

Allerdings zeigt sich mir hier auch nur die halbe Wahrheit. Der Aspekt des Leidens/ Vergehens wird vermieden, anstatt ihn zu integrieren und zu heilen. Die unterdrückte Kriegerin lässt grüßen.

Ich sehe in dem veganen Trend eine Welle die ausgelöst werden musste, um das Ruder rumzureißen und aus der sinnlosen Massentierhaltung und dem unbewussten Fleischkonsum auszusteigen. Jedoch nur diesen Weg als den einzig wahren zu sehen ist einseitig. Ich sehe, wenn ich an ein natürlicheres Leben denke, dass wir in die gesunde Mitte zurück finden müssen.

Dazu gehört, die innere Kriegerin zu heilen.

Ein natürlicheres Leben

Mehr regionale Selbstversorgung von Obst, Gemüse, Getreide, Wildkräuter und auch ein paar tierische Bestandteile, alles was die Natur uns zur Verfügung stellt und früher als die Menschen in diesem Kontext lebten und noch keine Superfoods aus fernen Ländern eingeflogen wurden, sicherte das Überleben oft, ein seltener Fleischeintopf, ein paar Eier und etwas Milch.

Aber dies in Maßen und nicht der wahlose Massenkonsum wie heute.

Zusätzlich stand man in Beziehung zu den Tieren und hatte Einfluß auf die Art und Weise, wie sie zur Nahrung wurden. Von unseren indigenen Ahnen können wir uns diese Fähigkeiten zurückholen, auf geheilte, ganzheitliche Art und Weise ein Tier zu erlegen und sich dann mit Dankbarkeit und Respekt zu nähren.

Sie erkannten, die Tiere die bereit waren… in der Natur kann man es mit bewussten Blick auch beobachten… bei meiner Hühnerschar, wurde es oft sichtbar, das dieses Huhn bereit war. Einmal päppelten wir ein Küken auf, was gestorben wäre… es erholte sich… starb dann aber trotzdem.

Ich denke, der Weg führt wieder in diese Richtung.

Aktuell sind wir dort noch nicht angekommen und das Pendel muss noch umschwingen… und durch den veganen Hype erwachen viele.

Doch auch hier gibt es Fallen, das sauber abgepackte Tofu… woher kommt es… die Sojaproduktion / Verarbeitung die wir heute haben… ist eine Folge der Massentierhaltung. Da Soja dort an die Tiere verfüttert wird, blieb viel übrig und die Industrie suchte nach neuen Möglichkeiten… Tofu und Co… landeten in unseren Läden… in Asien wird Tofu nur gering konsumiert und dann eher fermentiert.

Soja, unfermentiert, lässt im Körper auf Stoffwechselebene Gifte entstehen.

Also schauen wir genau hin.

Allgemein ist die Ernährung immer eine sehr individuelle Entscheidung, abhängig von Konstitution, Lebensphase, Jahreszeit, Region… wenn wir den Zugang zu unserer Intuition stärken, führt sie uns zu den richtigen Nahrungsmitteln. Und erinnern wir uns an den Lebens und Ernährungskontext der Ahnen der sich über Jahrtausende bewährt hat.

Der einfach war  und regional.

Mit einer Haltung aus Respekt, Achtung und Verbundenheit mit der Natur.

Versteht mich nicht falsch, die vegane Ernährungswelle empfinde ich als sehr sinnvoll auf unserem Weg zurück, sie hat viele neue Inspirationen geschenkt, die wir nutzen können. Sie ist für unterschiedliche Konstitutionen und Lebensphasen, unterschiedlich sinnvoll.

Aber vergessen wir den Ursprung nicht und die Schätze die dort verborgen liegen.

Bekämpfen wir uns nicht gegenseitig, sondern heilen die innere Kriegerin, stehen für uns ein und integrieren den Tod wieder in unser Leben.

Aktuell kann ich auch kein Tier “jagen”, ich habe es nie gelernt.

Trotzdem versuchen wir diese Fähigkeit erstmal innerlich wieder zu integrieren. Und den Unterschied zu erkennen, zwischen wahllosem töten und den Weg wie es die indigenen tun, mit Respekt, Herz und Hand! Auf geheilte Art und Weise.

Durch die Beschäftigung mit den Wölfen, sind mir aktuell auch Tiere wie das Wisent oder Mammut, was früher genau wie der Wolf ein Tier Mitteleuropas war, nahe gekommen. Zum Beispiel das Mammut, es nährte uns mit seinem Fleisch und war Nahrungsspender in vieler Hinsicht, versorgte uns mit vielen wertvollen Gegenständen, Werkzeuge, Schmuck und Kleidung konnte hergestellt werden. Es war ein eingebunden sein und ein natürlicher, nährender Austausch, auch auf spiritueller Weise, es gibt viele Hinweise, das gerade das Mammut sehr verehrt wurde, viele Höhlenmalereien, weisen darauf hin und viele weibliche Amulette aus Mammutelfenbein wurden gefunden.. das Mammut war wie eine Mutter, es nährte und schützte..heute stellen wir viele Gebrauchsgegenstände aus Plastik her, hier haben wir also die Natur durch etwas künstliches ersetzt…und sind aus dem Kreislauf von Werden und Vergehen ausgestiegen…erscheint auf den ersten Blick, sauberer, leichter, leidloser…

und nun, haben wir etwas künstliches in unserer Welt, was wir nicht so einfach wieder loswerden…

Fühlt sich das richtig an..?

Heute leben keine Mammuts mehr, wir müssen auch nicht mehr jagen. Es ist eine andere Zeit…

Trotzdem, lasst uns gemeinsam wieder mehr zu unseren Wurzeln zurückkehren, und die Kreisläufe der Natur von Werden und Vergehen achten und in ihnen ihre Weisheit und ihren Wert wiedererkennen. Und alles außerhalb davon Stück für Stück wieder loslassen, heilen.

Nicht jeder von uns ist ein “Jäger”, aber einige sind es und werden es vielleicht irgendwann wieder  sein, müssen, bereiten wir uns also darauf vor.

Aber in erster Linie, geht es ja auch um die inneren Seelenfähigkeiten, der Kriegerin, sein Revier und seine Werte zu verteidigen, dafür einzustehen, aufrecht und zur Not zu kämpfen mit Herz und Hand und nicht mit roher Gewalt.

Also erkennen wir diesen Unterschied und führen wir ihn in die Ganzheit zurück. Dann wird unser Leben kraftvoller, heiler, vollständiger und unser ganzes Potential kann besser genutzt werden.

Die Zeit ist reif, wir brauchen unser volles Potential, um weiter zu gehen.

Das aktuelle Projekt Deutschland komm in deine Kraft und dem verteilen der Wolfsmilchenergie Lac Lupi in unserem Land und Europa, trägt auch auch dazu bei, diese Fähigkeiten der inneren Kriegerin, zu integrieren. Wie das eigene Revier und die eigenen Grenzen zu spüren und für sie einzutreten.

Aber uns sollte auch bewusst sein, das wir durch das Wolfsprojekt auch echte, lebendige Wölfe wieder nach Europa ziehen. Und dann… sind es nicht nur wunderschöne, Tiere sondern, sie bringen uns auch etwas wilde Natur zurück und konfrontieren uns mit dem Thema von Werden und Vergehen… vielleicht werden sie dann ein Schaf reißen… integrieren wir auch diesen Aspekt  und lernen in Austausch zu treten mit diesen Tierseelen, so das wir gemeinsam, in einem neuen Gleichgewicht leben mögen.

Schwimmen wir gemeinsam weiter auf dieser Welle Richtung Heilere Welt!

Ein Krieger agiert, nur ein Narr reagiert.

Dan Millmann

Vielleicht kann dir die Yogaübung des Kriegers helfen deinen Zugang zu stärken.

Herzensgrüße,
Verena

Schreibe einen Kommentar